Facebook hat eine neue Testphase für Onlineshops direkt auf der Plattform eingeläutet, und Google machte bekannt dass der „Buy-Button" definitiv kommen wird. Beide Projekte sind vor allem eines: Gezielt auf M-Commerce ausgerichtet.

Was in erster Linie wie eine Social Media Plattform und eine Suchmaschine aussieht, wird demnächst zu virtuellen Einkaufszentren- das ist zumindest der Gedanke, der sich unweigerlich beim Lesen der E-Commerce-Nachrichten in dieser Woche aufdrängt. Facebook hat eine neue Testphase für Onlineshops direkt auf der Plattform angeläutet, und Google machte bekannt, dass der „Buy-Button" definitiv kommen wird. Bei beiden Varianten wollen Facebook und Google sich den gesamten Einkaufsprozess ins Haus (sprich: auf die eigene Plattform) holen, und nur Fulfilment und Kundenpflege in den Händen der Händler lassen. Beide Projekte sind vor allem eines: Gezielt auf M-Commerce ausgerichtet.

Facebook Shops
Buzzfeed.com sprach mit Facebook Product Marketing Manager Emma Rogers, die bestätigte das Händler ihrem Online-Shop auf der Facebook-Wall ein "zweites Zuhause" erschaffen können. Die Shops sind noch in der Testphase, einige haben jedoch bereits einen "Jetzt kaufen" Knopf. Im Gegensatz zum im vorigen Jahr lancierten "Buy-Button" sind diese neuen Shops Mikro- E-Commerceseiten, die auch für die Messenger-App optimalisiert sind.

Source: Facebook Newsroom

 

Direkt einkaufen auf Google
Auf dem offiziellen Google Tech-Blog wird beschrieben, wie Google die "Mikro-Momente" des Einkaufes für sich gewinnen will. In der Phase des Erforschens (I-want-to-know) kann der Nutzer gleich in der Shopping Ad wichtige Infos finden wie zum Beispiel die nahegelegenen Geschäfte die das Produkt verkaufen, Rezensionen anderer Kunden usw. Möchte der Kunde gerne offline einkaufen (I-want-to-go) dann kann er sich also über die jeweilige Anzeige den gewünschten Laden heraussuchen und auch dessen Inventar einsehen. Will der Kunde den Artikel gleich kaufen (I-want-to-buy), geht das auf Google’s experimenteller Kauf-Plattform. Alle Kundenkommunikation und das Fulfilment bleiben jedoch in den Händen des Händler. Ein Sache ist sicher, diese Entwicklung wird relevanten und gut lokalisierten Content zum Kernthema für internationale Online-Händler machen. Wir sind gespannt! 



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