Wie Rainkiss mit nachhaltigen Designer-Ponchos die Welt erobert

Wer an Regenponchos denkt, denkt wahrscheinlich nicht sofort an Designerklamotten. Die Amsterdamer Marke Rainkiss ist angetreten, das zu ändern. Ihr Gründer Wessel Buis musste für seine Arbeit oft nach Bali reisen. Aufgrund des Klimas kann ein Regenponcho dort schon nützlich sein. Doch die meisten von ihnen sind extrem billig und von sehr schlechter Qualität. Als Wessel feststellte, dass es keine modischen, nachhaltigen und hochwertigen Ponchos gab, gründete er Rainkiss. Seit Juli 2020 bietet die Marke Designer-Ponchos aus recycelten PET-Flaschen an. „Vom ersten Moment an ging die Nachfrage durch die Decke, egal welchen Markt wir betreten", sagt Peter van Beek, Verantwortlicher für IT, B2B und Raindancer bei Rainkiss. Rainkiss arbeitet mit Salesupply für das Fulfillment in Nordamerika und Europa zusammen.

Markteinführung Rainkiss
„Bei der Einführung von Rainkiss haben wir uns auf Westeuropa und insbesondere auf Deutschland, Frankreich und Großbritannien konzentriert", sagt van Beek. "Die Bestellungen strömten herein, hauptsächlich durch Social Media Marketing auf Facebook und Instagram. Am Anfang haben wir das Fulfillment selbst abgewickelt. Doch an manchen Tagen musste unser kleines Team rund 300 Bestellungen bearbeiten, daher haben wir uns nach einem Fulfillment-Partner umgesehen."

Fulfillment und die Bedeutung der Konnektivität
Schon der erster Fulfillment-Partner zeigte dem Team, Mehrwert das Outsourcing des Fulfillments hat. "Da wir die Bestellungen nicht mehr selbst bearbeiten mussten, haben wir viel Zeit gespart. Obendrein hat unser Dienstleister uns noch viel attraktivere Versandkosten angeboten", erinnert sich van Beek. Die erfolgreiche Auswahl des richtigen Fulfillment-Partners hängt jedoch von noch mehr Faktoren ab. Die Verbindung zwischen der Shopify-Umgebung von Rainkiss und dem Warehouse Management System (WMS) des Partners erwies sich als nicht optimal. „Jeden Tag verbrachte ich viel Zeit damit, Bestellungen manuell zu bearbeiten und zu überprüfen. Das war eigentlich nicht, was ich wollte", so der IT-Leiter.

Als es aufgrund des Brexits noch dazu Probleme mit der Auslieferung der Bestellungen in Großbritannien gab, entschied sich Rainkiss, nach einem anderen Fulfillment-Partner zu suchen. Im Rahmen der Recherche kamen sie schnell mit Salesupply in Kontakt.

Vom Brexit in die USA
„Bei Salesupply konnte ich die Plug & Play-Konnektivität von Shopify mit dem WMS bereits auf der Website finden", erinnert sich van Beek. Und sie zahlte sich für Rainkiss voll aus. Inzwischen benötigt der IT-Leiter weniger als 15 Minuten für die Überprüfung der Bestellungen. Und das Beste: "Es ist so einfach, dass ich es nicht einmal mehr selbst machen muss", sagt er.

Ursprünglich hatte Rainkiss eigentlich nach einem Fulfillment-Partner für Großbritannien gesucht. "Aber bald sprachen wir über die USA, wo Salesupply auch E-Commerce-Fulfillment-Standorte hat", so van Beek. "Da unser Marketing sowohl in den USA als auch in Kanada so gut ankam, und es wirtschaftlich weitaus attraktiver war, das Fulfillment vor Ort zu organisieren, haben wir uns entschieden, zusätzlich zum E-Commerce-Fulfillment-Center in Heerlen auch in den USA mit Salesupply zusammenzuarbeiten."

Einrichtung und Vervielfältigung
Ein großer Vorteil der Zusammenarbeit mit einem globalen Fulfillment-Partner ist die Skalierbarkeit. „Die Einrichtung des Salesupply-Lagers in New Jersey war noch einfacher und schneller als die Einrichtung in den Niederlanden", betont van Beek.

Inzwischen hat Rainkiss auch das lokale Fulfillment von Salesupply in Großbritannien integriert. "Dies war eine volumenbasierte Entscheidung, da das Fulfillment aus dem Lager in Heerlen gut funktionierte", erklärt Peter. "Die Zahl der Bestellungen aus Großbritannien stieg weiter an, und die Kosteneinsparungen, die sich durch die lokale Auftragsabwicklung in Großbritannien erzielen ließen, wurden sehr interessant."

Das nordamerikanische Lager von Salesupply nutzt Rainkiss für die Auftragsabwicklung in den USA und Kanada und das niederländische Lager für kontinentaleuropäische Märkte. Außerdem wird jeder neue Markt vom niederländischen Lager aus getestet. Doch hegt die Brand laut van Beek schon weitere Expansionspläne: "Wir sind jetzt auch in Gesprächen mit Salesupply über einen zukünftigen Fulfillment-Standort in Asien, um von dort aus auch Australien, Neuseeland und die asiatischen Märkte zu bedienen."